Sonntag 28. Juni 2026 - 15 Uhr
Sophie-Trost-Combo
grooviges Weltmusik Quartett aus Berlin
Sophie Trost: Komposition, Stimme, Klarinette, Guitarre
Matija Krznaric: Guitarre
Phil Rosplesch: Bass
Luis Vargas: Schlagzeug
„Sophie Trost ist eine Singer-Songwriterin aus Berlin, die […] ein absolutes Händchen für ganz smoothe tanzbare Musik hat, die aber – Achtung – wirklich nicht belanglos ist […] Das ist wirklich bester Akustik-Pop […], wobei hier auch immer ein bisschen Folk, Chanson, Jazz, Bossa Nova und Reggae dazu kommt […], wirklich tolle Musik, […] eine echte Entdeckung.“ – Henrike Leißner, radio3 – kulturradio vom rbb
Hörprobe:
Sonntag 26. Juli 2026 - 15 Uhr
Simon Camatta - Solo Drums
Leben ist Rythmus und Rhythmus bewegt, findet verschiedene Richtungen, Plattformen, Höhepunkte - Camatta nimmt uns an die Hand, scheucht und treibt uns sanft und präzise durch Welten, aus denen wir energetisiert wieder auftauchen, verwundert - und wach. Ein Erlebnis.
Hörprobe
Samstag 8. August
4. Tag der Industriekultur Brandenburg
14 Uhr, Vortrag: Was treibt uns an? Dampfmaschine Cöthen 1875 bis 2026 und weiter!
Standorte im ganzen Land laden ein, die Industriegeschichte Brandenburgs zu erleben. Von der Prignitz bis ins Lausitzer Seenland können sich Interessierte in unterschiedlichen Formaten in die Vergangenheit begeben oder Zukunftsfragen stellen. Die ehemalige Brennerei Cöthen - das-Gut.org - ist dabei!
Neben den motivationalen Aspekten der Frage: Was treibt uns an? Geht Johanna
Frohberg, die Geschäftsführerin von Das-Gut.org, im Vortrag am Sam den 8. August um 14 Uhr ganz konkret auf die technische Frage ein, was für ein Antriebsmittel in Zukunft für den Antrieb der ältesten am Originalstandort befindlichen Dampfmaschine in Berlin und Brandenburg im Vorführbetrieb gebraucht wird.
Mehr zum Tag der Industriekultur Brandenburg erfahren Sie HIER
Sonntag 30. August 2026 - 15 Uhr
Jazztraveler - Jazz Trio aus Lüneburg
Ido Spak - Piano/Komposition
Andi Rohde - Schlagzeug
Jan Gerrit Lütgering - Kontrabass
Was passiert, wenn man drei professionelle Musiker, die sich mit Standarts langweilen und Herausforderungen suchen in einer Band zusammen fasst? Eine Aufregende Jazz-Metal-Fusion von Middle-East über Blues zu Funk und Avantgarde im Rahmen gekonnter Improvisation, die dem ungewohnten Raum lässt.
Hörprobe:
Samstag 5. September 17 Uhr
Cervantes Don Quijote
Clubabend Literatur
"In einem Dorfe von la Mancha, dessen Namen ich mich nicht entsinnen
mag, lebte unlängst ein Edler, einer von denen, die eine Lanze auf dem
Vorplatz haben, einen alten Schild, einen dünnen Klepper und einen
Jagdhund. (...) Es ist zu wissen, dass obengenannter Edler, die Zeit,
die ihn zur Muße blieb - und dies betrug den größten Teil des Jahres -
dazu anwandte, Bücher von Rittersachen mit solcher Liebe und Hingebung
zu lesen, dass er darüber fast die Ausübung der Jagdt und die Verwaltung
des Hofes vergaß; (...) Kurz er verstrickte sich in seinem Lesen so,
dass er Nächte damit zubrachte, weiter und weiter, und die Tage, sich
tiefer und tiefer hineinzulesen; und so kam es vom wenigen Schlafen und
vielen Lesen, dass sein Gehirn augetrocknet wurde, wodurch er den
Verstand verlor.
Miguel des Cervantes Saavedra: Don Quijote, Berliner Ausgabe, Holzinger,
2013, Erstdruck, Madrid 1605/1615
Don Quichotte, "der Ritter von der traurigen Gestalt", ist ein kleiner Adliger, der soviel gelesen und so wenig selbst erlebt hat, dass er eines Tages das Gelesene für die Wirklichkeit nimmmt und in dieser Fake-Reality nun seinen Platz zu erobern sucht. Er schafft aus sich den stolzen Ritter Don Quichotte de la Mancha samt Herzensdame Dulcinea del Toboso, steigt auf sein klappriges Pferd Rosinante und besteht zahlreiche Abenteuer, begleitet von seinem treuen Schildknappen Sancho Panza, der zwar selbst nicht an die ganze Sache glaubt, sich aber Vorteile davon verspricht, mitzumachen, wenn auch nur den, eine Weile weg von seiner Frau zu sein.
Der erste Teil erschien 1605, der zweite 1615. Das Werk ist von ungewöhnlicher Selbstreflexivität in Bezug auf das Schreiben und das Lesen, steckt voller Ironie, ist urkomisch, kompromisslos und doch nachdenklich stimmend. Wir wollen herausfinden, ob und inwieweit wir uns von Don Quichotte oder Sancho Panza unterscheiden.
Zum Einlesen empfehlen wir: Miguel de Cervantes Saavedra, Don Quijote von der Mancha Teil I und II, dtv, 2016 HIER oder HIER GEBRAUCHT
Wer alle Hände voll zu tun hat und dabei geistige Nahrung sucht, kann sich HIER einhören.
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Fr 11., Sa 12., Son 13. September
Tag des offenen Denkmals
Die Brennerei Cöthen mit der ältesten am Originalstandort befindlichen Dampfmaschine in Berlin und Brandenburg befindet sich, wie auch der gesamte Rest von Cöthen, auf einem Bodendenkmal. Beim Bau des neuen Kesselhauses fand dies Berücksichtigung. Am Tag des offenen Denkmals erläutern die Betreiber der Brennerei das Baugeschehen, Verfahrensweisen und die für Cöthen relevanten Denkmal-Kategorien.
Auf dem Foto sehen Sie die Familien Kohlhaas und Probst neben dem ehemaligen Kesselhaus bei der Hochzeit der Tochter Ellen des letzten Brennmeisters Fritz Kohlhaas (r.) auf dem Feldsteinhof der Brennerei, Foto um 1970.
Mehr zum Tag des offenen Denkmals 2026 erfahren Sie HIER
Mehr zur Geschichte der Brennerei erfahren Sie HIER
Sonntag 27. Sept. 2026 - 15 Uhr
Rotatonics - Chanson, Tango, Musique Cinematique - experimentelles Duo aus Berlin
Nach dem gelungenen Auftritt im letzten Jahr freuen wir uns und hüpfen wie Gummibärchen, auch 2026 die
ROTATONICS wieder bei uns begrüßen zu dürfen! Humorvoll, melodisch-zart, aufregend und frei: Feiern Sie mit uns!
Hörprobe:
Sonntag 25. Oktober 2026 - 15 Uhr
Junodori Combo - Klavier, Gesang, Saxophon - Jazz-Fusion aus Köln
Judith Nordbrock: Klavier und Gesang
Sergii Chernenko: Saxophon, Klarinette und Flöte
Zwischen Chanson, Soul, Jazz, Funk und Ballade ereignet sich Spielfreude - facettenreich und außergewöhnlich, überraschend und berührend - ein Rausch für die Sinne und den Geist. Dies Saisonabschluss-Konzert werden sie nicht so schnell vergessen.
Hörprobe
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