Raum für Uns

A U S . Z E I T . M U S I K

Ja, was ist sie, die Zeit? Wie soll man Worte dafür finden, wo diese doch selbst schon in der Zeit sich voreinander hertreiben und verlieren? Aus Zeit ist das Bewusstsein, wie es mittels des Erinnerns fortwährend Sinnkreise schließt und wiederholt und wiederholt und schließt. Und auch so nur hören wir Musik, eine Schönheit, die dem Bleiben sich entzieht:

Kein Stillhalten bei Musikblock, sondern Musik neben Gespräch und Getränk, Lauschen und Reden, Sinken und Steigen im Wechsel. Ein Experiment mit dem Zuhören, Ausschenken, Dasein und Mitteilen.


2026

2025 haben wir uns bemüht, mit der GEMA eine sinnvolle vertragliche Gestaltung unserer Kleinst-Musikformate zu erreichen. Denn wir wollen durchaus das Musikurheber*innen und Verleger*innen eine Vergütung erfahren.

Der buchhalterische Aufwand und die Kosten müssen hier in einem sinnvollen Verhältnis zueinander stehen und auch eine sehr kleine Veranstaltung zumindest ihre Selbstkosten tragen können.

An die GEMA haben wir diesbezüglich den folgen Auftrag:

1. Besucher*innen von Konzerten und Tanzveranstaltungen aktuell nur in Staffeln von 150 bzw 200 Personen abrechnen zu können, schädigt musikalische Kleinstformate. Die GEMA muss Formate auch für sehr kleine Musikveranstaltungen z.B. von 1 bis 10 Personen, 11-40 Personen und 41-99 Personen anbieten.

2. Aktuelle werden durch die GEMA Live-Musik-Formate gegenüber Tonträger-Formaten benachteiligt, weil bei Live-Musik-Formaten - egal groß die Veranstaltung ist - immer Setlists eingereicht werden müssen, bei Musikveranstaltungen auf der Basis von Tonträgern aber - egal wie groß die Veranstaltungen ist - nie Setlists eingereicht werden müssen. Bei Live-Musik-Formaten bis 10 und bis 49 Personen, sollte die GEMA auf Set-Lists verzichten; bei Tonträgermusik-Formaten sollte die GEMA ab 100 Personen Setlists verlangen.

3. Die Raumgröße bildet bei der GEMA neben der Besucheranzahl eine Berechnungsgrundkategorie, da sich diese einfach kontrollieren lässt. Dies benachteiligt jedoch ländliche Regionen, weil hier mit Scheunen, Ställen, Lagerhallen, Feldern zwar oft große Räume für Musikveranstaltungen zur Verfügung stehen, jedoch aufgrund der deutlich geringeren Bevölkerungsdichte als in der Stadt, die Raumgröße keinen und erst recht nicht den gleichen Schluss auf die Anzahl der Gäste zulässt, wie in der Stadt. Da die Adresse des Veranstaltungsortes sowie die Art der Veranstaltung der GEMA bei angemeldeten Veranstaltungen ja bekannt ist, sollte die GEMA auf dem Land - wenn es sich nicht um Festivals handelt - auf die Raumgröße als Bezugspol verzichten, in jedem Fall aber betreff der Kosten die Raumgröße auf dem Land nicht gleich bewerten, wie in der Stadt.

4. Die GEMA suggeriert Nutzern, es gäbe die Möglichkeit zu individuellen Vereinbarungen. Es gibt aber keine Möglichkeit zu individuellen Vereinbarungen, denn es werden keinerlei individuelle Ausnahmen zugelassen, selbst dann nicht, wenn ohne eine solche Ausnahme vom allgemeinen Regelwerk der GEMA eine Veranstaltung eingestampft werden muss, weil sie ihre Selbstkosten allein schon aufgrund der GEMA-Gebühr nicht trägt. Die GEMA sollte Nutzern daher zumindest von Anfang an klar und deutlich kommunizieren, dass - da es solche eben nicht gibt - keinerlei Möglichkeiten zu individuellen Vereinbarungen außerhalb des grundsätzlichen Regelmechanismus der GEMA bestehen - statt mit der Suggestion solcher Möglichkeiten auch noch die Zeit der um Hilfe bemühten Veranstalter zu verplempern. Oder noch besser: Sie sollte individuelle Vereinbarungen, die eine Ausnahme vom allgemeinen GEMA-Regelwerk erfordern - solange dieses die Punkte 1.,2.,3. nicht berücksichtigt - zulassen.

Den Dialog mit Menschen, der sich aus unserer Anfrage an die GEMA ergeben hat, finden Sie HIER. Den informativeren Dialog mit Melody - der GEMA-KI - der sich daraus ergeben hat, finden Sie HIER.

Vielleicht erspart die Lektüre anderen Kleinst-Musikveranstaltern den ein oder anderen Umweg. Insgesamt hat es einen gewissen Unterhaltungswert und überraschender Weise kann die KI nicht rechnen und der Mensch hat kein Verständnis für den anderen.

Unser Schreiben an das Bundes Kartellamt, das Deutsche Patent- und Markenamt, sowie die Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz - welche die Aufsichtsbehörden der GEMA sind, finden Sie HIER.



2025

FREITANZEN

Jeden ersten Sonntag im Monat 10-12 Uhr.
Bei unterschiedlicher Musik tanzen aus Freude an der Bewegung ohne Balzabsichten, Tanzschritte, Ohrendröhnen und Gedränge. Für Menschen jeden Alters und Geschlechts. Spendenbasis.
Bar in der Maschinenhalle geöffnet.



Konzert: The Jazz Traveler

Sonntag - 28.September - 15 Uhr

Ido Spak - Piano/Komposition, Andi Rohde - Schlagzeug, Jan Gerrit Lütgering - Kontrabass

Frisch aus Lüneburg: Aufregende Jazz-Metal-Fusion von Middle-East über Blues zu Funk und Avantgarde im Rahmen gekonnter Improvisation!

Komponist und Bandleader Ido Spak ist Jazzpianist mit klassischen Wurzeln. Geboren und aufgewachsen in Israel studierte er Klavier, Dirigieren und Komposition in Holland, London und Berlin. Zusammen mit dem professionellen Schlagzeuger und Autor von "Drum Quest" Andy Rohde und dem so studierten wie passionierten Kontrabassisten Jan Gerrit Lütgering bildet er das Trio Jazz Traveler. Sie haben mehrere Alben veröffentlicht und Touren im In- und Ausland. Verpassen Sie nicht die Gelegenheit, dies besondere Trio hier zu hören!



Konzert: Rotatonics

Sonntag - 26.Oktober - 15 Uhr

Marie-Elsa Drelon und Cosmo Krause (Carsten Wegener) singen und spielen Piano, Lapsteel, E-Gitarre, Orgel, Harmonika & Singende Säge

Chanson cinematique & Tango

Berührende Arrangements, humorvoll und emotional, zum Träumen und im Jetzt und Hier sein, unerwartet schräg und zart. Wer wartet schon noch auf Tom Waits oder 17 Hippies, Harry Potter oder Juliette Binoche, wenn er live und in Cöthen auch Cosmo Krause und Marie-Elsa Drelon haben kann?

Mehr zu Marie-Elsa Drelon
Mehr zu Cosmo Krause alias Carsten Wegener




2024

SINGER SONGWRITER KONZERTE MIT FRANZ & FÜRSTIN


Aus dem Kaminfeuer-Konzert vom 26.10.2024 mit Franz & Fürstin: Vocals: Carolin Fürst, Gitarre: Uwe Arens, Bass: Baldvater, Komposition: Carolin Fürst


2023

KLASSIK UM DREI IN DER CÖTHENER BRENNEREI - LIVE - JEDEN LETZTEN SONNTAG IM MONAT - APRIL BIS OKTOBER


Auszug - Grieg-Fragment - aus dem Konzert vom 29.10.2023 mit dem D.U.R.-QUARTETT: Violin I: Anait Vanoian, Violin II: Vladyslav Tsurkanenko, Viola: Katie Hunt, Cello: Tobias Hoffmann